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Emden

Schiff ohne Hafen, Schiff ohne Ruh',
Fliegende, fliegende Emden du!
Deutscher Lorbeer um Mast und Bug
Hinter dir her der englische Flug.
Schiff um Schiff in den Grund hinein
Und das Meer, und das Meer war dein.

Schiff ohne Hafen, Schiff ohne Ruh',
Herrliche, herrliche Emden du!
Wärst nun getroffen von feindlicher Hand?
Wärst nun vergangen in loderndem Brand?
Wärst nun versunken in weitem Meer?
Wärst nun gestorben? - - - nein, nimmermehr!

Schiff ohne Hafen, Schiff ohne Ruh',
Unvergeßliche Emden du!
Kannst ja nicht sterben. - Es huscht daher
Ewig dein Schatten über das Meer,
Ewig dem Feinde zu Fluch und Leid,
Ewig in deutscher Unsterblichkeit.

Anna Wilms-Auweiler (1900-1941)

Josef Wilms entdeckte die Gedichte seiner Mutter Anna Wilms-Auweiler im September 1999. Die Gedichte seiner Mutter sind vornehmlich zwischen 1914 und Anfang 1917 entstanden.

Stallgefährte
Blätter für Literatur und andere Gegenstände.
Hrsg.: Josef Wilms
Reiherweg 32
D-50829 Köln (Vogelsang)