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Hugo Haaß wurde am 23. Dezember 1883 in Kitzingen/Mainfranken geboren. Er starb am 30. Januar 1969 in Berlin.

Eintritt in die Kaiserliche Marine am 1. Oktober 1904.

Allgemeines:
Linienschiff SMS MECKLENBURG, I. Geschwader, Hochseeflotte (April 1909 bis 31. Juli 1911)
- Außerdienststellung der SMS MECKLENBURG am 31. Juli 1911 (siehe auch Geerdes)

Ingenieurs- und Deckoffiziersschule, Wilhelmshaven (April 1912 bis März 1913)

Nach Ostasien kommandiert - mit NDL-Dampfer KÖNIGIN LUISE von Bremerhaven nach Tsingtau (15.April bis 29.Mai 1913)

Auf der EMDEN:
Haaß befand sich seit dem 29. Mai 1913 als Wachingenieur an Bord des Kleinen Kreuzers SMS EMDEN. Er war außerdem vor allem für die Instandhaltung der Kessel und deren Rohre zustandig. Bei der Versenkung der gekaperten Schiffe gehörte er mitunter zu der Gruppe, welche diese durch Sprengpatronen und Öffnen der Seeventile vornahmen.

Haaß befand sich während des Gefechtes im Heizraum 2. Infolge der Treffer im oberen Kohlenbunker fielen die dort befindlichen Heizer aus. Die Kohlenzufuhr wurde somit unterbrochen. Man versuchte nun, die Unterbunker zu öffnen. An der Backbordseite gelang dies auch. Haaß wollte den Steuerbord-Unterbunker öffnen, als ein erneuter Treffer im Oberbunker die Schütte zum Unterbunker verformte und dort Wasser einbrach. Somit konnte der Steuerbord-Unterbunker nicht geöffnet werden.

Nach dem Auflaufen ließ Haaß die Feurlöschvorrichtung der Kessel in Betrieb nehmen und den Heizraum 2 fluten. Er überlebte das Gefecht unverletzt und verließ die EMDEN am nächsten Tag mit dem vorletzten Boot. Anschließend war er bis Ende 1919 in Gefangenschaft im Fort Verdala (Malta).

Allgemeines: (nach Dezember 1919)
Leitender Ingenieur des Kleinen Kreuzers SMS ARCONA (1923)
- Erster Offizier war damals Kaptl. Robert Witthoeft, später Kommandant der EMDEN III

Lehrer an der Marineschule Flensburg-Mürwik, Inspektion des Bildungswesens (1925 bis 30. April 1929)
- Stabsoffizier beim Stabe der MSM war damals ebenfalls Robert Witthoeft

Als Fregattenkapitän (Ing.) wurde Hugo Haaß am 30. April 1929 verabschiedet

Als Fregattenkapitän (E) Lehrer an der Marineschule Flensburg-Mürwik (1935 bis 1938)

Beförderungen:
Marineingenieuroberanwärter (April 1905) *
Marineingenieurapplikant (Oktober 1905) *
Marineingenieuroberapplikant (April 1907) *
Marineingenieuraspriant (1. Oktober 1908)
Marineingenieuroberaspirant (1.Oktober 1911)
Marine-Ingenieur (19. Oktober 1912)
Oberleutnant (Ing.) (9. Januar 1920)
Kapitänleutnant (Ing.) (8. Oktober 1920)
Korvettenkapitän (Ing.) (1. November 1924)
Fregattenkapitän (Ing.) (1. April 1929)
* aufgrund von Vergleichen anderer Ingenieuroffiziere vermutete Daten