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Ernst von Levetzow wurde am 7. Januar 1887 in Lübben (Brandenburg, Niederlausitz) geboren und fiel am 9. November 1914 an Bord der SMS EMDEN.

Eintritt in die Kaiserliche Marine im April 1905

Allgemeines (vor dem 1. Dezember 1913):
Infanteristische Grundausbildung, Marineschule Kiel (1. April 1905 bis 9. Mai 1905)*
Praktische Bordausbildung auf dem Schulschiff SMS STEIN (10. Mai 1905 bis 31. März 1906)*
- zusammen mit seinem Crewkameraden Wilhelm Canaris

Marineschule Kiel (1. April 1906 bis 31. März 1907)*
Spezielle Kurse (1. April 1907 bis 30. September 1907)**
- 9 Wochen Torpedoschulschiff SMS WÜRTTEMBERG, Flensburg-Mürwik
- 4 Wochen Infanteriekursus, I. Seebataillon, Wilhelmshaven oder II. Seebataillon, Kiel
- 12 Wochen Artillerieschule Sonderburg

Linienschiff SMS KAISER WILHELM II (Flaggschiff des II. Admirals d. HF), I. Geschwader, Hochseeflotte (April 1908 bis September 1908)
Linienschiff SMS SCHLESIEN, I. Geschwader, Hochseeflotte (Oktober 1908 bis April 1911)
Wachoffizier auf S 120, V. Torpedobootsflottille, X. Halbflottille (April 1911 bis April 1912)
Wachoffizier auf S 125 (Führerboot), V. T-Flottille und S 124, V. T-Flottille (April 1912 bis September 1912)

Inspektionsoffizier an der Marineschule Flensburg-Mürwik, Inspektion d. Bildungswesens (Oktober 1912 bis September 1913)
- zugleich Gerichtsoffizier

Nach Ostasien kommandiert - mit NDL-Dampfer PRINZESS ALICE von Hamburg nach Shanghai (16. Oktober 1913 bis 1. Dezember 1913)

Auf der EMDEN:
Ernst von Levetzow war als II. Artillerie- und Wachoffizier seit dem 1. Dezember 1913 an Bord des Kleinen Kreuzers SMS EMDEN. Während der Kaperfahrt war er mitunter auch dafür zuständig, die Untersuchung der aufgebrachten Schiffe zu leiten (anstelle von Lauterbach).

Bei dem letzten Gefecht des Kreuzers vor den Kokosinseln hatte er das Kommando über die achteren (IV. und V. Geschütze) 10,5 cm-Kanonen. Gegen 10.00 Uhr ließen Treffer im Achterschiff das Ruder ausfallen. Kurz darauf schlug eine weitere Granate in die Bereitschaftsmunition des Backbord IV.-Geschützes, welche daraufhin explodierte. Oberleutnant von Levetzow, der sich neben dem Oberlicht der Offiziersmesse befand, der Feuerwerker (Deckoffizier) Pfeiffer und weitere Männer im nahen Umkreis wurden hierbei getötet.

Beförderungen:
Fähnrich zur See (7. April 1906)
Leutnant zur See (28. September 1908)
Oberleutnant zur See (5. September 1911)

* angenommene Kommandos durch Vergleiche mit Crewkameraden
** Karl Peter: Seeoffizieranwärter. Ihre Ausbildung von 1848 bis heute. Mürwik 1969, S. 93 - Reihenfolge ungewiss