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Die ersten Opfer der Marine im Zweiten Weltkrieg stammen vom Kreuzer EMDEN. Im Rahmen eines Angriffs britischer Bomber am 4. September 1939 wurden zwölf Soldaten getötet und 20 verwundet (siehe hier).

Gerhard Koop schreibt in seinem Buch "Emden - Ein Name - Fünf Schiffe" über diesen Vorfall:
Am 4. September versuchten insgesamt zehn mittlere Bomber vom Typ Blenheim, die zur 110. und 107. Squadron des "RAF Bomber Command" gehörten, in Wilhelmshaven liegende Kriegsschiffe anzugreifen.
Das auf der Reede liegende Panzerschiff Admiral Scheer wurde von drei Bomben getroffen, die sich aber als Blindgänger erwiesen. Bei dem Angriff wurde ein Flugzeug abgeschossen.
Bei dem nachfolgenden Anflug wurden keine Treffer erzielt, aber von fünf Angreifern stürzten vier ab, einer so unglücklich, daß er fast auf die im Großen Hafen liegende Emden fiel. Das Flugzeug ging zwischen der Back und der Kaimauer nieder. Der Schaden war immerhin so groß, daß der Kreuzer neun Tote und 20 Verwundete zu beklagen hatte.

Im Mai 2012 meldete sich der Enkel von Bernhard Claus, einem Angehörigen der EMDEN-Besatzung, der den Vorfall erlebt hatte. Claus war zu Beginn des 2. Weltkrieges als Feuerleiter auf dem Leichten Kreuzer EMDEN und erlebte die ersten Kriegshandlungen gegen Deutschland hautnah mit. Seinen Angaben zufolge fielen bei dem Absturz sieben Mann sofort, zwei weitere Männer seien kurz nach dem Absturz verstorben. Bernhard Claus blieb bei unverletzt und war dann einige Tage später als Soldat des Ehrenzuges an der Beisetzung der neun gefallenen Kameraden auf dem Heldenfriedhof in Wilhelmshaven dabei.

Der Enkel von Bernhard Claus schickte uns die nachfolgenden Bilder von der Beisetzung und erklärte sich freundlicherweise mit der Veröffentlichung einverstanden.

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Auch unser Mitglied Bernd steuerte einige Bilder bei. Die Bilder (oben), die Bernhard Claus zur Verfügung gestellt hatte, kannte er bereits; hinzu kamen aber noch weitere Bilder:

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