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06.06.2012:

Der Vorsitzende des Förderkreises Marinehistorisches Museum Emden, Karl von Müller, e. V., Dr. Klaus Bretschneider, schrieb dem Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, Ende April 2014 in Sachen Erhalt des Namens "Emden" in der Deutschen Marine.

Mit Brief vom 16. Mai 2012 antwortete ihm der Staatssekretär Rüdiger Wolf. Das Schreiben des Staatssekretärs enthält eine wichtige Information: Bis zur geplanten Außerdienststellung der Fregatte „Emden“ im Jahr 2014 wird Klarheit über die Vergabe einer erneuten Patenschaft für die Stadt Emden bestehen. Diese Aussage korrespondiert mit dem Wunsch Bretschneiders, dass die Entscheidung bis zu der im November 2014 vorgesehen Ausstellung gefallen sein sollte.

Staatssekretär Wolf versicherte Bretschneider, dass der Traditionsname Emden in die Liste der zur Auswahl stehenden Namen für zukünftige Einheiten der Marine aufgenommen ist. In Bretscheiders Augen bedeutet das aber nicht, dass die Bewerbung Emdens ein Selbstläufer ist. "Die Liste der mit Emden konkurrierenden Städte ist lang, und diese Städte waren ebenfalls Namensgeberinnen vieler Schiffe deutscher Marinen. Welche Anstrengungen unternommen werden, um zum Zuge zu kommen, war bei der Taufe des dritten und letzten Einsatzgruppenversorgers auf den Namen „Bonn“ Mitte April dieses Jahres unschwer zu erkennen", sagt Bretschneider.

Die Stadt Emden solle daher versuchen, mit einem überzeugenden Konzept einer lebendigen Patenschaft dem Wettbewerb zuvorzukommen. Bretschneider empfielt der Verwaltung, mit ortsansässigen Vereinen, Verbänden, Unternehmen und sonstigen Institutionen zu diskutieren, wie eine für das Ministerium, die Marine, das Schiff sowie die Bürgerinnen und Bürger Emdens attraktive Patenschaft gestaltet werden soll.

(Quelle: Schreiben von Dr. Bretschneider)