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"Des Kaisers Kulis"
Autor: Theodor Plievier

"Des Kaisers Kulis" beschreibt den Zustand, die Behandlung und das Verheizen von Mannschaften in der kaiserlichen Flotte.
Theodor Plievier, der Autor, ist Zeitzeuge gewesen und schreibt in Romanform über seinen Einsatz bei der Hochseeflotte. An dieser Beschreibung kann man die Ursachen der Revolution bei der kaiserlichen Flotte nachvollziehen.

Der Autor
Theodor Plivier wurde am 12. Februar 1892 in Berlin geboren und starb am 12. März 1955 in Avegno. Er entstammte einer Berliner Arbeiterfamilie, gab als Sechzehnjähriger die Stukkateurlehre auf und verließ Berlin. In der Folge wanderte er durch Deutschland, Österreich, Ungarn und Holland, ging schließlich zur Handelsflotte. 1910 bis 1913 war er Arbeiter in den Salpeterminen von Chile.

Theodor Plivier

Plivier war 1914 bis 1918 Marinesoldat; unter anderem auf dem Hilfskreuzer "Wolf", nahm 1918 am Matrosenaufstand in Wilhelmshaven teil und gründete den anarchistischen "Verlag der Zwölf". Dann, bis 1924, war er Gelegenheitsarbeiter und Matrose; lebte danach als freischaffender Schriftsteller in Berlin.
1933 emigrierte er über die Tschechoslowakei, die Schweiz, Frankreich und Schweden in die Sowjetunion, wo er 1934 auch am Schriftstellerkongress in Moskau teilnahm. Seine literarische und publizistische Tätigkeit geschah unter anderem für die Zeitschriften "Internationale Literatur" und "Das Wort").
1945 bis 1947 lebte er in Weimar, ging dann nach Westdeutschland (Wallhausen am Bodensee), wo er sich von seiner revolutionären Vergangenheit abwandte und sich in den Dienst des Antikommunismus' stellte.
Seit 1953 lebte er in der Schweiz, in Avegno, bei Lugano.

Wichtigste Werke:
"Zwölf Mann und in Kapitän" (Novellen, 1930);
"Der Kaiser ging, ging, die Generäle blieben" (Roman, 1932);
"Das große Abenteuer", Roman 1936);
"Stalingrad" (Roman, 1945);
"Im letzten Winkel der Erde" (Roman, 1946).

Der Film
Theodor Piliver schrieb zusammen mit Erwin Piscator auch das Drehbuch zum Kurzspielfilm "Des Kaisers Kulis". Der Film wurde am 31. August 1930 am Lessing-Theater in Berlin uraufgeführt. Die Regie führten Svend Noldan und Albrecht Viktor Blum. Erwin Piscator und Albrecht Viktor Blum waren die Produzenten. "Des Kaisers Kulis" war ein schwarz-weiß-Stummfilm