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Wenn man den Informationen im Internet glauben darf, gab es zwei Versionen des Spielfilms "Kreuzer Emden" (Untertitel: "Ein Heldenepos der Deutschen Marine").
Die erste Version stammt aus dem Jahr 1926. Im Jahr 1932 brachte Regisseur Louis Ralph eine neue Version des gleichen Films heraus.

(Version 1932: 35 mm-Kopie, 2.693 m/94 Minuten, schwarz-weiß, Ton)


Louis Ralph

Drehbuch:
Alfred Halm und Louis Ralph

Charles Willy Kayser

Darsteller:
Louis Ralph (Kapitän von Müller)
Werner Fuetterer (Petzold, Matrose)
Renée Stobrawa (Grete)
Fritz Greiner (Merten)
Hans Schlenck (Adjutant)
Willi Kayser-Heyl (Kommandant der Sydney)
Hans von Strobi (Navigationsoffizier)
Rudolf Hoch (Kapitän der Markomania)
O.E. Hasse (englischer Offizier)
Julius Brandt (englischer Offizier)
Willi Dohm (Kapitän der Schemschuck)
Toni Forster-Larrinaga (Anuschka)
Georg Henrich (Direktor Schröder)
Reinhold Nietschmann (Volontär Ender)
Else Kündiger (Stenotypistin)
Jack Mylong-Münz (Offizier der Emden)
Charles Willy Kayser (Offizier der Emden)
Albert Lippert (Offizier der Emden)
Walther Pittschau (Offizier der Emden)
Hellmuth Renar (Offizier der Emden)
Bobby Todd (Matrose der Emden)
Helmut Käutner (Matrose der Emden)
Frank Norbert alias Norbert Schulze (Matrose der Emden)

Kamera
Franz Koch, Josef Wirsching, Ewald Daub, Werner Bohne, Arthur von Schwertführer

Musik
Friedrich Jung

Lieder
Matrosenlied (Den blauen Jungens sagt ein Mädel niemals nein).
Musik: Frank Norbert (=Norbert Schultze)
Text: Bobby Todd, Kurd E. Heyne und Helmut Käutner
Gesang: Bobby Todd, Kurd E. Heyne, Helmut Käutner und Frank Norbert (=Norbert Schultze)

Produktionsfirma:
Münchner Lichtspielkunst AG (Emelka), München

Anderes
Aufnahmeleitung: Fritz Sorg
Erst-Verleih: Bayerische Filmgesesellschaft mbH, München (Emelka)
Atelier: Emelka-Atelier, Geiselgasteig
Drehzeit: ab 14.03.1932
Format: 35 mm, s/w, 1:1,18
Tonsystem: Tobis-Klangfilm
Länge: 2693 Meter
Laufzeit bei Kinoprojektion (24 Bilder/Sekunde): 98'26''
Laufzeit bei Fernsehprojektion (25 Bilder/Sekunde): 94'30''
Zensur 18.05.1932: Jugendfrei
Uraufführung: 20.05.1932, München (Phoebus-Palast)


Zum Inhalt
In der deutschen Kolonie Tsingtau erhält Mertens, jetzt Verwalter bei der Deutschen Elektrizitätsgesellschaft und früher Bootsmaat, bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges den Einzugsbefehl. Er und seine Braut Grete entschließen sich zu einer Nottrauung, deren Feierlichkeiten aber durch den Betrunkenen Matrosen Petzold gestört werden. Dieser will in Grete seine frühere Braut aus der Heimat erkannt haben. Mertens und Petzold werden schließlich gemeinsam auf dem Kriegsschiff "Emden" eingesetzt. Nach mehreren erfolgreichen Kaperfahrten, wird die Emden von britischen Schiffen gestellt. Bei diesen letzten Gefecht kämpfen Mertens und Petzold Seite an Seite am Geschütz. Mertens, dem der rechte Arm weggeschossen wird, bedient es mit der Linken. Dann trifft ihn eine Kugel. Sterbend söhnt er sich mit Petzold aus und bittet ihn, dass sich Grete anzunehmen. Dann wird auch Petzold von einer Kugel tödlich getroffen. Der Kampf geht weiter. Die Vernichtung der Emden ist nicht mehr aufzuhalten. Kapitän von Müller erkennt die Hoffnungslosigkeit der Lage und beschließt, die "Emden" auf Grund zu setzen, um das Schiff vor der Übergabe und dem Untergang zu retten. Um nicht unnütz Menschenleben zu opfern, beschließt Kapitän v. Müller, die Flagge vom Mast zu holen und sie verbrennen zu lassen. Die englischen Marinesoldaten nehmen die Besatzung der Emden gefangen und bringen sie auf ihr Schiff, wo sie allen militärischen Ehren empfangen werden. Gemeinsam starren die englischen und deutschen Soldaten auf das brennende Schiff.
(gesehen beim Erich Maria Remarque Friedenszentrum)


In Bildern
Unser Mitglied Rainer Heidenreich hat einige Bilder ergattert, die der "Illustrierte Filmkurier" damals veröffentlichte.