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Unser Mitglied Harald Idschinski war in der Zeit vom 11. bis zum 14. Juni 2015 wieder einmal auf einer kleinen Deutschlandreise, die mit dem Besuch eines Auditreffen im süddeutschen Raum endete. Danach ging es wieder heimwärts in den Norden, nach Lüneburg, so dass er am späten Sonntagabend zufrieden wieder zu Hause eintraf. Im Ramen dieser Reise besuchte er auch die Stadt Bexbach, die Patenstadt des Binnenminensuchers MEDUSA, auf dem Harald Idschinski früher mal gefahren ist.

Hier sein Bericht:


Die erste Etappe meiner Reise brachte mich nach rund acht Stunden Autofahrt in die kleine und beschauliche Stadt Bexbach. Dorthin habe ich einige sehr schöne Erinnerungen, es war die Patenstadt meines Bimis, die MEDUSA. Was ich mit den Jahren heraus gefunden habe, ist, dass die Patenstadt immer noch einige Andenken der MEDUSA besitzt. Hier wären die Schiffsglocke, das Namensschild, ein Rettungsring sowie das letzte geführte Wappen zu nennen.

Ich hatte das Rathaus vor Jahren schon einmal angeschrieben und Jürgen Rothhaar war damals so nett und hat mir von den Exponaten jeweils ein schönes Foto zugesendet. Hierfür möchte ich mich noch einmal im Nachhinein sehr herzlich bedanken.
Nun hatte ich mir vorgenommen, die Exponate auch noch einmal in der Realität betrachten zu können. In diesem Jahr ergab sich hierzu einen sehr guten Anlass: ich hatte mir einige Termine in Süddeutschland auf dieses Wochenende gelegt. Bei dem Besuch des Rathauses hat mich Jürgen Rothaar im vorweg sehr unterstützt und wir haben uns zu einem Termin auf Freitag, 12. Juni 2015, bei ihm im Rathaus verabredet.
Ich wurde sehr nett empfangen und mir wurden alle Exponate gerne und ausgiebig gezeigt. Auch wurden mir so einige Hintergründe gerne erklärt sowie die mir noch dunkel vorhandenen Erinnerungen an den damaligen Patenstadtbesuch aufgefrischt.

Es war eine sehr schöne Begegnung mit den Resten meiner Vergangenheit bzw. natürlich die des Binnenminensuchbootes MEDUSA. Ich konnte sogar die Schiffsglocke sowie die anderen Teile noch einmal anfassen und sehr schöne Bilder machen.

Nachdem ich Jürgen Rothhaar auch meine Bildersammlung von meiner Fahrenszeit auf der MEDUSA von 1988 bis 1990 sowie die Bilder der Ex-Gefion und Ex-Frauenlob in Parow zeigen durfte, musste ich mich dann auch leider verabschieden. Die mir zur Verfügung stehende Zeit ist doch wieder einmal schneller vorüber gestrichen als man es wahrgenommen hat.

Auf meiner Weiterfahrt zu einem Kameraden der Fregatte EMDEN V hat mich dann doch die damalige Zeit auf der MEDUSA noch beschäftigt und ich habe versucht innerlich mich an einige Namen sowie Gesichter von damals zu erinnern. Aber nach jetzt 25 Jahren wird es leider immer schwieriger, schön aber das sich doch so einige Kameraden von damals sich auf den Internet-Seiten vom 7. Minensuchgeschwader wieder treffen.

Am nächsten Tag durfte ich dann meinen Kameraden Ralf Kathan wiedertreffen. Er sitzt leider schon länger in einem Rollstuhl und kann sich in letzter Zeit immer weniger so bewegen, wie er es eigentlich möchte. Er hat sich sehr über meinen Besuch gefreut und wir saßen noch bis spät in die Nacht gemeinsam zusammen. Das ist aber eine andere Geschichte....

Mein bester Dank gilt Jürgen Rothhaar für seine sehr gute Betreuung und seinen sehr offenen Worten. Ich wünsche den Exponaten weiterhin eine gute Zukunft und Grüße alle die mit der MEDUSA weiterhin verbunden sind.

Harald Idschinski

Hier einige Bilder:

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