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"Von Männern, Mythen und Schiffen" handelt die Sonderausstellung "SMS EMDEN. Zwischen Mythos und Wirklichkeit" im Deutschen Marinemuseum in Wilhelmshaven. Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 9. November 2015.
Das Museum schreibt: "Die Männer der EMDEN – Helden, Offiziere und Gentlemen oder eine ganz normale Schiffsbesatzung…? Zu Beginn des Ersten Weltkrieges führt der Kleine Kreuzer SMS EMDEN so erfolgreich Kaperkrieg im Indischen Ozean, dass binnen Kurzem sogar die internationale Presse ausgiebig über die Taten der EMDEN und deren Mannschaft berichtet. Insbesondere in ausländischen Medien wird das als gentlemanhaft beschriebene Verhalten der Schiffsbesatzung bei der Kaperung und Versenkung ausländischer Schiffe hervorgehoben. Nachdem die SMS EMDEN im Gefecht mit dem australischen Kreuzer HMAS SYDNEY am 9. November 1914 vor den Kokosinseln unterliegt und ein Teil der Schiffsbesatzung unter Führung des Ersten Offiziers Hellmuth von Mücke auf abenteuerliche Weise ihren Weg zurück nach Deutschland findet, wird der „Mythos EMDEN“ endgültig geboren.
Die diesjährige Sonderausstellung des Marinemuseums im Sommerhalbjahr befasst sich mit der Geschichte der SMS EMDEN und beleuchtet den Mythos, der bereits während ihres Einsatzes um Schiff und Besatzung entsteht und bis heute fortlebt. Es bleibt dem Urteil des Besuchers am Ende jedoch selbst überlassen, ob es sich beim Verhalten der Männer der EMDEN um Heldentaten handelt, oder diese ihren ganz normalen Dienst nach internationalem Seerecht taten…"

Unser Mitglied Johannes Schulze besuchte die Vernissage am Freitag, 17. April 2015. Hier sein Bericht:


Meine lieben Freunde,
bei Kaiserwetter, und dies ist auch so gemeint, haben sich mehr als 60 Personen, 60 hatten ihre Teilnahme angekündigt, pünktlich zur Eröffnung der Sonderausstellung S.M.S.EMDEN I im Deutschen Marinemuseum eingefunden.
Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch, Vorsitzender der Stiftung Deutsches Marinemuseum, begrüßte die Gäste, die so ziemlich aus ganz Deutschland angereist waren, darunter viele Mitglieder der EMDEN-Familie sowie Marineangehörige und Emdeninteressierte. Selbstredend war auch die hiesige Presse anwesend.
Dr. Kathrin Höltge, Referatsleiterin für Museen und Bildende Kunst im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, hob in Ihren Begrüßungsworten die Qualität des Deutschen Marinemuseums hervor, und wünschte sich, dass alle Museen in Ihrem Zuständigkeitsbereich, die Qualität hätten wie dieses Marinemuseum.
Flottillenadmiral a.D. Hennig Bess, Oberhaupt der EMDEN-Familie, referierte mit markanten Worten zur Geschichte der EMDEN und ihrer Männer. Stellvertretend hob er der Kommandanten besonders heraus und skizzierte dessen Wirkung und die seiner Männer auf die Geschichte, die bespielgebend für das Verhalten für eine Kriegsführung ist. Ein kurzer Seitenhieb auf die Stadt Emden bezüglich des Umganges mit der Person Karl von Müller machte noch einmal die Qualität des Kommandanten deutlich. Diesen Seitenhieb konnte aber nur der verstehen, der die Vorkommnisse in Emden kennt.
Die Begrüßung schloß Dr. Stephan Huck als Museumsleiter Deutsches Marinemuseum, der den Mythos EMDEN einmal beleuchtete. Danach entließ der die Zuhörer in die Ausstellung.
Es war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, den Inhalt der Ausstellung für mich aufzunehmen. Ich mußte mich von der ausführlichen Geschichtebeschreibung des Einsatzes der EMDEN "verabschieden". Ich brauche etwas Zeit, das was ausgestellt ist, zu genießen und zu begreifen. Danach konnte ich mich mit der Ausstellung anfreunden. Es ist nicht negativ gemeint. Diese Ausstellung sehenswert. Wer nach Wilhelmshaven kommt, sollte unbedingt in diese Ausstellung gehen.
Ich selber habe einige erläuternde Gespräche in der Ausstellung geführt, hat sich halt so ergeben.
Ein Gespräch hatte ich schon im Vorfeld mit dem Kommandeur des 4. Fregattengeschwader, aus das ich im Rahmen unseres Jahrestreffens in Neubrandenburg eingehen werde.

Euer
Johannes


Einige Bilder:

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Bericht der Wilhelmshavener Zeitung vom 20.04.2015 zur Vernissage [1.430 KB]