Sie sind hier:

Unsere Geschichte

Spenden für das Ehrenmal in Laboe

BGEF unterwegs

Kooperationen

Mitgliedschaft

Gedenken

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Datenschutzerklärung


Im Rahmen des Kultur-März 2014 fand am 12. März 2014 das schon zur Tradition gewordene Benefizkonzert durch das Marinemusikkorps Ostsee unter der Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky statt. Seit 31 Jahren treten die Musikerinnen und Musiker in Glückstadt an der Elbe auf. Unsere Mitglieder Theo Semmler und Hartmut Hoffmann hörten zu - Gudrun Hoffmann ebenfalls. Hier Hartmuts Bericht:

Die Begrüßungsworte dieses Abends kamen von Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg und dem Kommandeur der Marineschutzkräfte aus Eckernförde, Fregattenkapitän Arne Krüger.

HELDEN

In diesem Konzert wurde an Helden von der Antike bis in die Neuzeit gedacht. Sei es Spartakus, der in der Römerzeit verfolgt wurde oder auch Robin Hood, der sich der Armen und Geächteten annahm, sowie auch Oskar Schindler, der 1200 Juden in seiner Rüstungsindustrie beschäftigte und dadurch vor dem sicheren Tod in Auschwitz bewahrte. Aus dem Film „Schindlers Liste“ war die Titelmelodie zu hören, untermalt durch den armenischen Geigensolisten Vahram Sardaryan.
Es folgten aus dem Ballett „Spartakus“ drei Sätze von Aram Khachaturian und danach „Gandalf“ aus Johan de Meijs Sinfonie Nr.1, Herr der Ringe.
Auch an die deutschen Soldaten, die weltweit im Einsatz sind, wurde gedacht. Ihnen, den Helden der Gegenwart, war der volkstümliche Marsch von Robert Küssel gewidmet: „Kameraden auf See“.
Eingangs wurde an die Olympiateilnehmern erinnert, die 2014 an den Olympischen Winterspielen teilgenommen hatten. Dazu erklang „Summon the Heroes“, eine Komposition von John Williams.
Eine Komposition aus eigenen Reihen war von Stabsbootsmann Jens Peter Glau zu hören: „Marsch in die Ferne“, gefolgt von der Ouvertüre zu „Robin Hood, Prince of Thieves“ von Michael Kamen.
Stabsbootsmann Jens Peter Glau griff als nächstes zum Akkordeon; er spielte Astor Piazollas „Tango“.
Galopp „Im Sturmschritt“ – eine Komposition von Johann Strauß (Sohn) – war die nächste Darbietung. Es folgten, für die Helden von Film und TV, Titelmusiken zur Krimiserie „Miss Marple“ und zum Film „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten.“
Die Musikerinnen und Musiker bewiesen mit dem Ausschnitt aus dem Musical „Wonderful Town“ von Leonard Bernsteins, dass sie auch den Bigband-Sound beherrschen.
Der Italiener Leonello Casucci komponierte 1928 und der Österreicher Julius Brammer textete das bekannte Musikstück „Just a Gigolo“ (der arme Leutnant). Norman Röhl sang die englische Fassung von Irving Caesar im Jazz-Stil.
Der herrliche Konzertabend wurde beendet mit Friedrich Spohrs Marsch aus dem Jahr 1928 „Gruß an Kiel“ sowie das vom ehemaligen Sklavenkapitän John Newton komponierte bekannte englische Kirchenlied „Amazing Grace“ (Erstaunliche Gnade).
Den knapp 200 Gästen im Theater am Neuendeich wurde wieder einmal ein hervorragender Konzertabend durch das Marinemusikkorps Ostsee geboten. Der Korpsleiter, Fregattenkapitän Friedrich Szepansky, führte mit Witz und Humor und großer Sachkenntnis durch das Programm. Dadurch wurde stets die Vorfreude auf das kommende Musikstück geweckt.

Der Erlös des Benefizkonzertes kommt dem städtischen Musikzug zugute.

Hartmut Hoffmann


Hier einige Fotos:

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.