Sie sind hier:

Unsere Geschichte

Spenden für das Ehrenmal in Laboe

BGEF unterwegs

Kooperationen

Mitgliedschaft

Gedenken

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Datenschutzerklärung


„Die Geister, die ich rief“ - unter dieses Motto hatte Fregattenkapitän Friedrich Szepansky das Benefizkonzert am 1. März 2016 in Glückstadt, auf dem rund 40 Musikern des Marinemusikkorps Kiel spielten, gestellt. Durch seine erklärenden Worte zu den Musikstücken von weltberühmten Komponisten bekam das Publikum Einblicke in die Musikstücke der unterschiedlichsten Epochen der letzten über 200 Jahre.
Das Konzert besuchten auch Hartmut Hoffmann und seine Frau Gudrun. Hier Hartmuts Bericht:


Waren es teils gute und böse Geister, aber auch Feen und Elfen und fantasiereiche Gestalten, die sich die Komponisten für ihre Werke zugrunde legten. So waren z. B. der „Rákóczi-Marsch“, der offiziellen ungarischen Nationalhymne in der Bearbeitung des französischen Komponisten Hector Berlioz zu hören gefolgt von Franz von Suppés „Die schöne Galathée“. Vor der Pause erklangen Franz Schuberts „Militärmarsch Nr. 1“ sowie der „Totentanz“ (Danse Macabre) von Camille Saint-Saëns.
Im letzten Jahrhundert angekommen, war die Filmmusik der Righteous Brothers, „Unchained Melody“ zu hören, gefolgt von „Die Weiße Dame“, eine Marsch-Intrologie aus der Oper „La Dame Blanche“ von François-Adrien Boieldieu aus dem Jahr 1825.
Es folgte eine Passage aus der Musical „Show Boat“. Hierzu hatte sich Fregattenkapitän Szepansky als amerikanischer Seemann der 20er-Jahre verkleidet und sang die bekannte Weise „Ol‘ Man River“. Dieses Gesangs-Solo bewirkte einen überwältigenden Applaus.
Das Thema wurde gewechselt und die Marinemusiker spielten die Filmmusik zu „Der Zauberer von OZ“ aus dem Jahr 1939. Hieraus war „Somewhere over the Rainbow“ zu hören.
Afrikanische Völker haben auch ihren Kult mit Geistern und Dämonen. Drei Schlagzeuger des Marinemusikkorps Kiel trommelten ein Musikstück „Trio per Uno“ auf einer Kesselpauke sowie den unterschiedlichsten Trommeln und Becken. Es wurden mit dem anschließend gewaltigen Applaus gewissermaßen die bösen Geister aus dem Konzertsaal vertrieben.
Stabsbootsmann Jens-Peter Glau zeigte mit einem Gesangssolo, einem Frank Sinatra-Potpourri, dass Militärmusiker auch singen können.
Zwei Trompeter spielten als Solisten ein bekanntes Stück aus dem amerikanischen Film, dem Militärdrama von 1953, „Verdammt in alle Ewigkeit“.
Zum Ende des herrlichen Konzertabends war der bekannte Marsch des sächsischen Militärmusikers Friedrich Spohr aus dem Jahr 1864 „Gruß an Kiel“ zu hören, gefolgt von dem regelmäßigen Schlusslied „Lili Marleen“. Diese Weise wurde 1939 erstmals von Marlene Dietrich gesungen und wurde alsbald zum internationalen Soldatenlied.

Es war wieder einmal ein hervorragender Konzertabend und eine super Eröffnungsveranstaltung zum alljährlichen „Kultur-März“ der Stadt Glückstadt an der Elbe. Der Erlös der Einnahmen dieser Benefizveranstaltung ist für die Arbeit des Glückstädter Fortuna-Freibades e.V. bestimmt.
Die Zusage für die musikalische Unterstützung des Marinemusikkorps Kiel im nächsten Jahr wurde gegeben. Was wird dann für ein Thema sein? Ich bin gespannt.

Hartmut Hoffmann

Einige Bilder vom Konzert:

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.