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Das Benefizkonzert des Marinemusikkorps Kiel stand im Jahre 2017 unter dem Motto: „Echt. Norden.“ Die Musikerinnen und Musiker der nördlichsten Landeshauptstadt unterhielten am 7. März 2017 die Besucher im Glückstädter Theater am Neuendeich mit einer musikalischen Reise zu den Ostsee-Anrainerstaaten. Unter den Besuchern waren auch Gudrun und Hartmut Hoffmann sowie Freunde und Mitglieder der Marinekameradschaft Elmshorn e.V.

Hier Hartmuts Bericht:

Nach dem 19:30-Uhr-Glasen und dem Eröffnungsmarsch des sächsischen Militärmusikers Friedrich Spohr „Gruß an Kiel“ erfolgten die Begrüßungsansprachen des Glückstädter Bürgervorstehers Paul Roloff und des Kommandeurs des Eckernförder See-Bataillons, Fregattenkapitän Axel Meißer.
Es folgten Kompositionen des finnischen Komponisten Jean Sibelius, die symphonische Dichtung „Finlandia“ und das Musikstück des englischen Komponisten Roland Binge „Sailing by“.
Die einzelnen Musikstücke sowie die Komponisten wurden jeweils von dem Leiter des Musikkorps, Fregattenkapitän Friedrich Szepansky vorgestellt.
Reinhard Gliere hatte das Ballett „Tanz der russischen Seeleute“ „Der rote Mohn“ komponiert. Der norwegische Komponist Edvard Grieg brachte den „Huldigungsmarsch“ für Björnsons „Sigurd Jorsalfar“ hervor.
Vor der Pause waren aus Dänemark Hans Christian Lumbuyes „Kopenhagener Dampfeisenbahn-Galopp“ sowie der „Ritt der Walküren“ der nordischen Götterwelt von Richard Wagner zu hören.
Weiter ging es mit den russischen Marsch „Abschied der Slavin“ von Wassili Agapkin, gefolgt von Musikstücken aus Filmmusiken von Martin Böttchers Kompositionen zu Karl May-Filmen.
Das Korpsmitglied Oberstabsbootsmann Jens Peter Glau ist auch ein bekannter Komponist. Zu hören war sein Marsch „El Presidente“. Es folgte John Powells „Drachenzähmung leicht gemacht“, Grundlage hierzu war die nordische Mythologie.
In Schweden angelangt war ein Potpourri der bekannten Band ABBA zu hören. Ausschnitte von „Mama Mia“, „Dancing Queen“, „Meney money money“, „I had a dream“, „Waterloo“ und „Listen to the music“ bewirkten einen großen Applaus.
Die musikalische Reise endete wieder in Deutschland. Durch einen Gesangssolisten, einem Bootsmann aus den Reihen des Marinemusikkorps, wurde das Publikum zum Mitsingen von Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ animiert.
Glückstadts Bürgermeisterin Manja Biel verabschiedete sich mit einem Dank für den wundervollen Konzertabend und freute sich schon auf ein Wiedersehen mit dem Marinemusikkorps Kiel im kommenden Jahr hier in der Stadt an der Elbe.
Als Höhepunkt für mich war das letzte Musikstück „Schleswig-Holstein meerumschlungen...“ ein Stück aus dem Kaiserin Auguste Victoria Marsch, aus der Feder von Edward Funk. Diese „Schleswig-Holstein-Lied“ darf hier im nördlichsten Bundesland eigentlich an keinem Konzertabend fehlen.
Dies war ein krönender Abschluss mit frenetischem Beifall für die 45 Musikerinnen und Musiker des Marinemusikkorps Kiel.

Hartmut Hoffmann

Hier einige Bilder:

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