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(Foto: Hoffmann)


In Rahmen des Glückstädter KulturMärz, einer kulturellen Veranstaltungsreihe rund um den Gründungstag der Stadt Glückstadt, fand am Montag, 18. März 2013, das schon zur Tradition gewordene Benefizkonzert der Musikerinnen und Musiker des Marinemusikkorps Ostsee aus Kiel statt. Zuvor hatten die Männer der Marineschutzgruppe (MSK) aus Eckernförde eigens dafür das Theater am Neuendeich, eine Mehrzweckhalle, zum Konzertsaal umgebaut. Der Erlös des Benefizkonzerts ist für die Glückstädter DLRG bestimmt. Seitens der BGEF waren Hartmut und Gudrun Hoffmann, Theodor Semmler sowie Freunde von ihnen in Glückstadt dabei.
Hier Hartmuts Bericht.


Die ca. 40 Musikerinnen und Musiker stimmten die Besucher mit dem „Intro 08“ auf den musikalischen Abend ein. Dieses Musikstück stammt aus der Feder von Jens-Peter Glau, einem Klarinettisten des Orchesters. Zuvor wurde mit einer Glocke 7:30 geglast - an diesem Abend das Zeichen für den Beginn einer interessanten Veranstaltung.

Nach der Begrüßungen durch den Kommandeur der Marineschutzkräfte, Fregattenkapitän Edgar Behrends und dem Glückstädter Bürgervorsteher Ulf Ostermann ergriff Fregattenkapitän Friedrich Szepansky den Taktstock und es war „Anchors Aweigh“ zu hören. "Anchors Aweigh" (zu deutsch: "Anker gelichtet") ist ein amerikanischer Militärmarsch. 1906 von Lieut. Charles A. Zimmermann, damals Kapellmeister der United States Naval Academy Band, als Marsch für Football-Spiele komponiert hat er sich zum meistgespielten Stück der US-Marine entwickelt und gilt als inoffizielle Hymne der United States Navy. Der Text stammt von Midshipman First Class Alfred Hart Miles; eie spätere Version von George D. Lottman.

Zwischen den musikalischen Beiträgen moderierte des Musikkorpsleiter und gab Informationen zu den Komponisten und deren Werken.

Weiter zu hören waren die Ouvertüre zu „Die Meistersänger“ von Richard Wagner, das sich immer wiederholende Musikstück „Perpetuum mobile“ von Joseph Strauss Sohn sowie Peter Tschaikowskys Walzer aus dem Ballett „Dornröschen“. Vor der Pause waren der „Graf Zeppelin Marsch" von Carl Teike sowie die „Polowetzer Tänze“ aus der Oper "Fürst Igor" von Alexander Borodin zu hören.


Das diesjährige Motto der Konzerte lautet "Movomenti – Bewegungen". Bewegungen sind den Seeleuten als Begriffe für Seegang, Wind und Wellen bekannt. Es kann nicht nur vorwärts, links oder rechts lang gehen, es kann aber auch im Kreis herum gehen. Auch Musik bewegt vieles.

Mit der „Olympic Fanfare“ von John Williams kamen die Musiker wieder in Bewegung. Als Gastmusiker trat der armenische Geigensolist Vahram Sardaryan in den Vordergrund. Er spielte, begleitet von den Marinemusikern, das „Scherzo“ aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Das Stück wurde ebenfalls arrangiert von Jens-Peter Glau.

Ein wenig ruhiger ging es dann mit „Children of Sanchez“ von Chuck Mangione, einem Jazz-Musiker, weiter.

Nun war Gesang angesagt. Hauptbootsmann Florian Einicke ergriff das Mikrofon und bewies mit „Swing and Latin with Michael Bublé“ , dass auch Musiker singen können. Mit dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ von Rudolf Herzer neigte sich der abwechslungsreiche Konzertabend seinem Ende.

Als Zugaben waren der Traditionsmarsch „Gruß an Kiel“ von Friedrich Spohr und John Newtons „Amazing Grace“ (Erstaunliche Gnade), dem wohl beliebtesten Kirchenlied der Welt, zu hören. Eine Trompetenspielerin hat zum Schluss damit die Zuschauer noch einmal zu einem Beifallssturm animiert. Persönliche Anmerkung: schade, dass kein Marinemusiker Dudelsack spielt…

Diese musikalische Veranstaltung war ein Höhepunkt des Glückstädter KulturMärz. Jeder der 180 Zuhörer ist auf seine Kosten gekommen. Zu wünschen ist, dass andere Veranstaltungen in diesem Monat auch so gut besucht werden.

Wie sagt man heute? "Nach dem Konzert ist vor dem Konzert". Freuen wir uns also auf das kommende Jahr, wenn Fregattenkapitän Friedrich Szepansky mit seinem Marinemusikkorps Ostsee wieder in die schöne Stadt an der Elbe kommen will.

Hartmut Hoffmann

Einige Bilder des Abends:

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