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Joachim Kolvenbach zu Beginn der 70er-Jahre

Joachim Kolvenbach starb am 21. Juni 2007 im Alter von 84 Jahren.

Eine Abordnung der Bordgemeinschaft der Emdenfahrer nahm an Requiem und Trauerfeier teil.

Ein Mitglied der Bordgemeinschaft der Emdenfahrer war Joachim Kolvenbach zwar nicht, er war aber doch an unserer Gemeinschaft und an unserem Tun derart interessiert, dass er einigen unserer Jahrestreffen beiwohnte. Er begleitete uns auf unserem Weg als Bordgemeinschaft sozusagen im Hintergrund; stets präsent.

Der am 9. April 1923 geborene Joachim Kolvenbach trat am 1. Oktober 1941 in die Kriegsmarine ein und fuhr während des Krieges als Wachoffizier auf Minensuchern und U-Booten. Außerdem war er als Lehrer an der Torpedoschule eingesetzt.
Nach Kriegsende wurde er Industriekaufmann. Diesen Beruf übte er bis 1960 aus.

Als Oberleutnant zur See trat er am 16. März 1960 in die Bundesmarine ein. Hier nahm er zahlreiche Aufgaben wahr. Unter anderem war er Wachoffizier auf Küstenminensuchern, Navigations- und Operationsoffizier auf den Fregatten „Köln“ und „Karlsruhe“, Inspektionschef der Marineortungsschule, Erster Offizier auf der Fregatte „Lübeck“, Taktiklehrer an der Seetaktischen Lehrgruppe, Kommandant des „Zerstörer 1“.

Im Oktober 1971 übernahm er das Kommando über die Fregatte Emden, das er bis Februar 1973 innehatte.

Einige von uns kennen Joachim Kolvenbach aus der Zeit, als er Kommandant der Fregatte Emden war und sie ebenfalls der Besatzung angehörten. Zum ersten Mal sahen sie "ihren Alten" im Jahr 1993 wieder, als sich die Bordgemeinschaft der Emdenfahrer - die damals aber noch nicht gegründet war - im MArs Wilhelmshaven traf und die Fregatte Emden (F210) besichtigte. Dann sah man sich im April 1998 im Cuxhavener Hotel "Seeterrassen" wieder, als er der Einladung zu unserem zweiten Jahrestreffen folgte. Er war einige Male unser Gast bei uns. Zum letzten Mal auf unserem Jahrestreffen im Mai 2007 in Bodenmais (Bayern).

Das Verhältnis zwischen dem Kommandanten Joachim Kolvenbach und seiner Besatzung war von Menschlichkeit und Respekt geprägt. In beiden Richtungen. Das bleibt im Gedächtnis. Und deshalb wird Joachim Kolvenbach weiterhin in uns präsent sein.

Erinnerungen

Kurz vor dem Auslaufen:

Joachim Kolvenbach an Oberdeck der Fregatte Emden, kurz vor dem Auslaufen nach Portland (Mai 1972)


Zufällige Begegnung:

Im Jahr 2003 führte uns unser Jahrestreffen wieder mal nach Cuxhaven. Wir kamen gerade von der Besichtigung der HAPAG-Hallen ins Freie, als wir Joachim Kolvenbach trafen, der just in diesem Moment mit seinem Hund dort spazieren ging.


Im Kreis "seiner" Emdenfahrer fühlte er sich wohl:

Jahrestreffen 2006 - Fahrt mit der Tagesförderbahn zum Ottiliaeschacht in Clausthal-Zellerfeld im Zusammenhang mit dem Besuch des Bergwerkmuseums..


Ein gern gesehener Gast:

Jahrestreffen 2007 in Bodenmais. Hier sahen wir ihn zum letzten Mal.